Arbeitsplan

Realisiert wird das QuartiersNETZ-Projekt (Info-Karte) durch sieben verzahnte Teilprojekte (TP):

  1. Es geht um die Errichtung eines realen, wohnquartiersbezogenen Netzwerks von älteren Bürgerinnen und Bürgern, zivilgesellschaftlichen und intermediären Instanzen, Verbänden, kommunalen Akteuren und Dienstleistern aus dem Bereich der Wirtschaft (TP 1: Info-Karte).

  2. Das reale Netz wird verzahnt mit einer digitalen Quartiersplattform (TP 2: Info-Karte) ...

  3. ... und mit modernen nutzerorientierten Interaktions- und Kommunikationsmedien (TP 3: Info-Karte). Dabei werden die Potenziale und Ressourcen älterer Menschen in den Entwicklungsprozess partizipativ mit einbezogen. Ältere Menschen werden dabei nicht nur als Experten ihrer Lebens(um)welt begriffen; auch dem Wunsch, ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen und so lange wie möglich in der eigenen Häuslichkeit und im Wohnquartier verbleiben zu wollen, will das Projektvorhaben entsprechen. Die Heterogenität des Alters wird im Projekt daher eine empirische Berücksichtigung finden.

  4. Entwickelt wird weiterhin ein Schulungs- und Beratungskonzept ("Technikbegleitung"), das projektbegleitend insbesondere ältere Menschen als Technikbotschafterinnen und Technikbotschafter (Multiplikatoren) für potenzielle Nutzerinnen und Nutzer der Netzstruktur qualifiziert, um die Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit zu adressieren (TP 4: Info-Karte).

  5. Außerdem wird sowohl ein integriertes, dynamisches Geschäftsmodell als auch ein Partizipationsmodell entwickelt (TP 5: Info-Karte 1 und Info-Karte 2). Damit soll einerseits der Aufbau sich selbst tragender, wirtschaftlicher Strukturen, andererseits der Prozess der Teilhabe Älterer als (Ko-)Produzenten von Quartiernetzwerken als ein transferfähiges und nachhaltig wirksames Gesamtkonzept entwickelt werden.

  6. Die kontinuierliche Prüfung und Sicherung von Qualität, Konsistenz und Zielausrichtung wird durch eine formative Evaluation der Teilprojekte und ihrer Interdependenzen sichergestellt (TP 6: Info-Karte).

  7. Um die Ergebnisverwertung sowie den Transfer und die Öffentlichkeitsarbeit in Bezug auf die erbrachten Leistungen von Anfang an, regelmäßig und nachhaltig sicherzustellen, soll schließlich ein Transferkonzept entwickelt werden (TP 7: Info-Karte). Eine zu konzipierende Transferstrategie ist fokussiert auf die sukzessive Erweiterung der geschaffenen Netzwerkstrukturen hin zu einem flächendeckenden Netz der Region Ruhrgebiet.

 

 

Partizipatives und iteratives Entwicklungsmodell